Design Center Linz

Linz, Österreich_1993-1995

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Bevor die erste moderne gläserne Messehalle realisiert werden konnte, musste das Büro von Thomas Herzog in München das Problem der Sonneneinstrahlung lösen, sowohl aus klimatischen Gründen als auch im Bezug auf die geforderte Blendfreiheit im Inneren des Gebäudes.

Zusammen mit dem Lichtlabor Bartenbach entwickelte Alessandro Dalpiaz im Büro Herzog ein komplexes Kunststoffraster, mit einer hochreflektiven  Aluminiumüberzug, zum Einbau in den Zwischenräumen der Hallenverglasung.

Die Herstellung des Rasters im Spritzgussverfahren bedurfte der Entwicklung einer neuen Maschine die, nach vielen erfolglosen Anfragen bei den renommiertesten europäischen Firmen, von einem pensionierten Siemens-Mitarbeiter auf seinem Bauernhof im Steiermark angefertigt werden konnte. 

Dieses Baukomponent ist maßgebend für die Architektur und die Atmosphäre des Design Center: externe Lichtverhältnissen wie das Vorbeiziehen einer Wolke werden im Inneren wahrgenommen während die Exponate im natürlichem, blendfreiem Licht stehen.